Eine E-Mail der New York Times, die eigentlich an 300 ehemalige Abonnenten hätte gehen sollen, hat stattdessen 8 Mio. Leser erreicht und für entsprechende Aufregung gesorgt.
Die Mail hatte ein freundliches Angebot bezüglich günstiger Konditionen für ein Abonnement der New York Times zum Inhalt. Nachdem bekannt geworden war, dass die Mail statt der 300 intendierten Adressaten an 8 Mio. Mailadressen verschickt wurde, rechnete man zuerst mit einer Cyberattacke. Man ging davon aus, dass Angreifer in das Mailsystem der New York Times eingedrungen sein könnten.
Nach ein paar Stunden gab jedoch eine Sprecherin der Zeitung bekannt, dass lediglich einem Angestellten ein Fehler unterlaufen war. Obwohl der Vorfall an sich nicht weiter tragisch ist, weckt er dennoch Bedenken wegen der Sicherheit und Verwaltung empfindlicher Daten. Vertrauliche Informationen können – wie unlängst im Falle von Ratingagenturen – in Umlauf geraten und so in Wirtschaft und Gesellschaft schwere Konsequenzen nach sich ziehen.
(Quelle: www.golem.de)
(Bild: © Vladislav Kochelaevs – fotolia.com)
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