Um weltweite Ausbreitung und Verfügbarkeit seines Dienstes zu gewährleisten, sieht sich Twitter gezwungen, sich den länderspezifischen Graden der Meinungsfreiheit und Zensur anzupassen.
Hierfür plant Twitter die Einführung einer länderabhängigen Zensurinfrastruktur, um auf die individuellen, mehr oder minder starken Restriktionen von Meinungsfreiheit zu reagieren. So werden beispielsweise in einigen Ländern regimekritische oder rechtsradikale Inhalte zensiert. Vor diesem Hintergrund plant Twitter nun, bestimmte Inhalte für Nutzer aus bestimmten Ländern zu sperren.
Dabei soll dem Nutzer angezeigt werden, weshalb und wann ein Tweet gesperrt wird. Chilling Effects werden dabei eine wichtige Rolle spielen, da dort die Einflussnahme auf Meinungsfreiheit über verschiedene Plattformen hinweg registriert wird. Um jedoch das Land zu ermitteln, aus dem der Twitter-User seine Tweets sendet, greife Twitter nicht auf dessen IP-Adresse zu, sondern orientiere sich an den Ländereinstellungen des Profils. Damit bietet Twitter seinen Nutzern eine Chance, die Zensurmaßnahmen leicht zu umgehen.
(Quelle: www.golem.de)
(Bild: © Arto – fotolia.com)
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