Flankierend zu seinen Previews aus Office 2013 hat Mircosoft die Pforten zur Beta seines Office Stores geöffnet.
Neben den Marktplätzen für Windows Phone und Windows 8 steht Entwicklern damit eine weitere Bühne zur Verfügung. Mit dem Store sollen sowohl die Anwender von SharePoint als auch von Office-Angeboten erreicht werden. Microsofts Office-Pakete werden laut Microsoft derzeit weltweit von mehr als einer halben Milliarde Nutzern verwendet. Ziel des Office Stores ist es, Anwendern eine schnelle und unkomplizierte Installation von Apps aus einer Office 2013-Anwendung heraus zu ermöglichen. Dank Webstandards, nach denen sich Download und Installation richten, sollen keine aufwändigen Prozesse seitens der IT-Administration mehr nötig sein.
Dennoch liege die Kontrolle mittels Tools und Workflows aus dem Office Store weiterhin in Händen der Admins. SharePoint-Apps sollen außerdem über firmeninterne App-Kataloge zur Verfügung gestellt und zugeteilt werden können. Der App-Entwicklung liegt ein für Office sowie SharePoint 2013 gemeinsames Modell zugrunde, Voraussetzungen für das Einstellen von Anwendungen sind ein Microsoft-Account sowie eine Office-, SharePoint- oder Exchange Preview. Die Aufnahme einer App in den Store ist außerdem an eine Prüfung gebunden, durch welche Angemessenheit, Seriosität und Qualität gewährleistet werden sollen.
Für die Distribution der Anwendungen über den Office-Store verlangt Microsoft eine Umsatzbeteiligung von 20 Prozent. Innerhalb eines Unternehmens sollen Apps via Side Loading auch ohne die Verwendung des Office Stores verteilt werden können. Außerdem sollen App-User automatisch aktualisierte Versionen ihrer Apps angeboten bekommen, ohne dass ausdrückliche Downloads oder Installationen durchlaufen werden müssten.
(Quelle: www.heise.de)
(Bild: © shoot4u – fotolia.com)
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