Welche Cloud darf’s denn sein? 4
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Welche Cloud darf’s denn sein? 25/04/12

Dropbox, Skydrive, Amazon und Co. – Wer nach einem geeigneten Cloud-Dienst sucht, hat die Qual der Wahl.


Datenbestände auslagern – nur wo?

Unlängst hat Microsoft sein Cloud-Angebot Skydrive mit neuen Anwendungen aufgerüstet, erst gestern kam zu Amazon, Dropbox und Konsorten Googles eigener Cloud-Speicher Google Drive hinzu. Die Auswahl aus diesem reichhaltigen Angebot gleicht einem appetitlichen Büffet: Irgendwie sieht alles gut aus, der Kellner rät dies, die Begleitung empfiehlt das, man selbst ist neugierig und heißhungrig. Glücklicherweise kann man ja (fast) alles probieren…

Es ist angerichtet: Cloud-Dienste im Überblick!

Im Vorfeld der Entscheidung für ein Büffet oder ein bestimmtes Gericht in einem Restaurant ist ein Blick in die Speisekarte üblich und nützlich. Daher haben wir zur ersten Orientierung im folgenden „Menü“ gängige Cloud-Anbieter zusammengestellt, wobei die beiden Kriterien „Gratis-Angebot“ und „Kosten für 100 GByte im Jahr“ ausschlaggebend sind. Um impliziten Empfehlungs- oder Werbungsverdacht zu vermeiden, sind die Anbieter alphabetisch geordnet:

Ein guter Wein hat viele Eigenschaften!

Wie der Gourmet bei der gewissenhaften Entscheidung für den passenden Wein auf mehr achtet als Preis und Menge, so sollte man auch bei der Entscheidung für einen Cloud-Dienst weitere Kriterien beachten. Was für den Wein-Kenner neben Kosten und Flaschengröße Aroma, Bouquet und Säure, das sind für Cloud-User neben Preis und Kapazität:

  • Plattform-Kompatibilität
  • Synchronisationsfunktionen
  • Text-/Bilderkennungs- und Ordnungsfunktionen
  • Sicherheit und Verschlüsselung der Inhalte
  • Virtuelle Arbeitsflächen für gemeinsame Arbeit
  • App-Verfügbarkeit (iOS, Android, Windows Phone, Symbian, RIM)
  • Design & Anwenderfreundlichkeit der Benutzeroberfläche

Probieren geht über Studieren!

Es ist sinnvoll, mehrere Angebote im Rahmen des – soweit vorhanden – kostenfreien Speichervolumens zu testen. Nur so finden Sie letzten Endes heraus, welche Cloud am besten zu Ihnen passt. Da jeder Nutzer andere Schwerpunkte setzt, empfiehlt es sich, in einem ersten Schritt die Prioritäten zu klären, d.h. welche Erwartungen man an einen Cloud-Dienst hat, und wie viel man auszugeben bereit ist.

Ein hohes Maß an Sicherheit bietet z.B. LaCie mit Wuala an, da im Vorfeld des Hochladens auf den Server die Daten auf dem Nutzer-Rechner verschlüsselt werden. Dropbox und SugarSnync bestechen daneben durch ihre Kompatibilität mit nahezu allen Betriebssystemen, Box eignet sich durch seine virtuelle Arbeitsplatz-Funktion gut für Team-Arbeit im Gewerbe. SkyDrive und Google Drive zeichnen sich durch verhältnismäßig günstige Preise für ihren Speicherplatz aus. Amazons Cloud Drive nutzt die eigenen Server nicht nur für sich, sondern stellt sie auch anderen Cloudanbietern zur Verfügung.

Probieren Sie die die einzelnen Angebote einfach aus und lassen Sie uns und andere wissen, wie sie Ihnen geschmeckt haben. In diesem Sinne: Wohl bekomm‘s!

Hier klicken!

(Bild: © Dev – fotolia.com)

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4 Kommentare zu diesem Eintrag

 
Rainer Kopp April 25, 2012 Antwort

Microsoft bietet 25 GB Gratis Storage!

 

Hallo Herr Kopp,
Neukunden erhalten bei Microsofts SkyDrive seit dem jüngsten Update nur noch 7 GByte kostenlosen Speicher: http://www.windowslive.de/skydrive/Funktionen.aspx
Lediglich die “Stammspieler”, die schon vor dem letzten Update angemeldet waren, haben 25 GByte bekommen und können diese auch weiterhin benutzen.

 
Christian April 25, 2012 Antwort

Ein wichtiger Anbieter fehlt, möchte man den Fokus mal auf ein völlig vernachlässigtes Merkmal lenken: Datenschutz!

Wo liegen denn die Daten bei den genannten Anbietern und welchen datenschutzrechtlichen Bestimmungen unterliegen sie, werden sie ggf. gar ins Ausland übertragen und/oder dort gespeichert?

In dem Sinne sollte als deutscher Player Strato mit seinem HiDrive, auch seinem Free HiDrive, nicht fehlen. Auch preislich kann der Anbieter im Vergleich sich sehen lassen.

 

Hallo Christian,
danke für den Hinweis auf HiDrive aus dem Hause Strato. Den Aspekt Datenschutz meinten wir bereits unter dem Überbegriff “Sicherheit” angerissen zu haben. Das Thema, welchen Datenschutz-Regelungen die jeweiligen Cloud-Angebote unterliegen, und welche Länder beteiligt sind, ist einen separaten Artikel wert, oder?

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